Zürich (www.aktiencheck.de) - Dominic Edridge, Analyst der UBS, stuft die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) unverändert mit "neutral" ein und bestätigt das 12-Monats-Kursziel von 16,00 EUR.
Der Bericht zum dritten Quartal habe die EBIT-Markterwartungen leicht verfehlt. Vor allem Schwächen im Briefgeschäft trügen dafür die Verantwortung. Die bestätigte EBIT-Planung für das Gesamtjahr impliziere, dass die Deutsche Post im vierten Quartal ein EBIT von 762 Mio. EUR erwirtschaften müsse. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einem Zuwachs von 27%. Das Vorhaben sei herausfordernd, jedoch nicht unmöglich zu schaffen. Die saisonale Stärke im Brief- und Express-Geschäft sollte der Profitabilität Unterstützung bieten.
Die Geschäftsbedingungen seien vermutlich schwächer als zu der Zeit, als die Deutsche Post die Guidance für das Gesamtjahr angehoben habe. Das neue Management stehe vor seiner bislang größten Herausforderung. Vor 2008 sei die Guidance manchmal mittels nicht-operativer Effekte erfüllt worden, was einen schwachen Cash flow nach sich gezogen habe. Das aktuell im Amt befindliche Management werde höchstwahrscheinlich nicht zu solchen Maßnahmen greifen.
Das Votum der Analysten der UBS für die Deutsche Post-Aktie lautet weiterhin "neutral". (Analyse vom 14.11.2012) (14.11.2012/ac/a/d)
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