London (aktiencheck.de AG) - Robin Byde, Analyst von HSBC, stuft die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) unverändert mit "overweight" ein.
Im Rahmen einer Studie zum globalen Logistiksektor seien die Annahmen zu den Frachtvolumina nach unten korrigiert worden. Eine allgemeine Eintrübung der konjunkturellen Lage und eine Abschwächung der chinesischen Exporte würden die Gewinne belasten. Insofern erscheine eine Kürzung der Ergebnisschätzungen angebracht.
Im Vergleich zur letzten Krise sei die finanzielle Lage der Unternehmen besser. Zudem habe die Produktivität zugenommen und die Kosten könnten flexibler gestaltet werden. Margenrückgänge seien zwar zu erwarten, jedoch nicht in dem Ausmaß wie es noch 2009 der Fall gewesen sei.
Das Kursziel für die Deutsche Post-Aktie werde von 15,00 auf 14,50 EUR zurückgesetzt. Der Titel biete Investoren Werthaltigkeit. Die Dividendenrendite erscheine attraktiv. Die Gewinnentwicklung dürfte sich im Vergleich zu vielen Wettbewerbern widerstandsfähiger präsentieren.
Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten von HSBC für die Aktie der Deutschen Post weiterhin "overweight". (Analyse vom 05.01.12) (05.01.2012/ac/a/d)
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