New York (aktiencheck.de AG) - Damian Brewer und James Solomon, Analysten von J.P. Morgan Securities, bewerten die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) mit "overweight".
Die Deutsche Post habe im ersten Quartal 2008 ohne Berücksichtigung der Deutschen Postbank ein EBIT von 661 Mio. EUR generiert. Das Gesamt-EBIT des Konzerns sei um 14,7% auf 851 Mio. EUR zurückgegangen (Marge: 5,4%). Das EPS habe bei 0,35 EUR gelegen. Im Bereich Finanzdienstleistungen sei das EBIT um 22% auf 190 Mio. EUR gesunken. In der Briefsparte habe das EBIT etwa 6% über der Prognose von J.P. Morgan Securities gelegen. Das organische Wachstum der Deutschen Post habe im ersten Quartal 5,9% betragen, hiervon seien 0,2% auf die Briefsparte, 6,5% auf das Express-Geschäft und 6,6% auf den Logistikbereich zurückzuführen.
Das erste Quartal sei traditionell ein geschäftiger Zeitraum in der Briefsparte, in den Bereichen DHL Express und Logistik verlaufe das Geschäft im ersten Quartal eher ruhiger. Daher seien aus den Quartalszahlen keine direkten Rückschlüsse zu ziehen. Allerdings scheine das erzielte organische Wachstum von 5,9% ein gutes Omen für die zukünftige Geschäftsentwicklung zu sein.
Daher vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities das Rating "overweight" für das Wertpapier der Deutschen Post. (Analyse vom 15.05.08) (15.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 15.05.2008