New York (aktiencheck.de AG) - Damian Brewer, Analyst von J.P. Morgan Securities, stuft die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) mit "overweight" ein.
Nach Einschätzung von J.P. Morgan Securities würden die Bedenken der Marktteilnehmer in Bezug auf das makroökonomische Umfeld, die Enttäuschung über die Geschwindigkeit bei der Umstrukturierung des US-Geschäfts und die offenen Fragen zum Verkaufspreis für die Deutsche Postbank auf der Unternehmensaktie lasten. Nach Ansicht von J.P. Morgan Securities seien die Sorgen bezüglich des Wirtschaftsumfelds berechtigt. So habe man selbst die EPS-Schätzung für das Jahr 2009 um 17,5% reduziert. Hierin habe man nun ein geringeres Wachstum im Express-Geschäft zugrunde gelegt. Zudem könnten sich die Margen im Logistik-Geschäft abschwächen.
Die positiven Faktoren seien allerdings im Aktienkurs noch nicht eingepreist. So spiegele sich im aktuellen Aktienkurs der Wert von DHL Express nicht wieder und damit auch nicht die möglichen Effekte der Umstrukturierungsmaßnahmen. Bei J.P. Morgan Securities gehe man davon aus, dass die Deutsche Post im Geschäftsjahr 2008 ein bereinigtes EPS von 1,71 EUR erzielen werde. Für das Jahr 2009 erwarte man einen EPS-Anstieg auf 1,76 EUR. Das Kursziel werde von 27,00 EUR auf 23,30 EUR gesenkt.
Die Analysten von J.P. Morgan Securities vergeben das Rating "overweight" für den Anteilschein der Deutschen Post. (Analyse vom 21.07.08) (21.07.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 21.07.2008