Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Zafer Rüzgar, rät nach wie vor zum Reduzieren der Deutschen Post-Aktie (ISIN DE0005552004/ WKN 555200).
Da die Deutsche Post laufende Verträge für das Paketgeschäft der Arcandor-Versandtochter Quelle sowie für die Distributionslogistik der Warenhäuser habe, würden dem Logistikkonzern Umsatz- und Ergebniseinbußen durch die Arcandor-Insolvenz drohen. Im Rahmen der Sanierung von Arcandor sei es möglich, dass die Aufträge durch den Insolvenzverwalter neu ausgeschrieben oder die Konditionen nachverhandelt würden. Käme es zu einer erneuten Ausschreibung, sähen die Analysten den Deutschen Post-Konzern wegen seiner Größenvorteile und der bereits vorhandenen Strukturen trotzdem im Vorteil.
Aufgrund der anhaltenden operativen Unsicherheiten sehen die Analysten von Independent Research für die Deutsche Post-Aktie nach dem jüngsten deutlichen Kursanstieg keine weiteren Impulse und votieren bei einem Kursziel von 9 Euro nach wie vor mit "reduzieren" für den Titel. (Analyse vom 12.06.2009)
(12.06.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 12.06.2009