Hamburg (aktiencheck.de AG) - Ingo Schmidt, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Deutsche Post-Aktie (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) unverändert mit "verkaufen" ein.
Die Deutsche Post World Net AG (DPWN) zähle zu den weltweit größten Postdienstleistungs- und Logistikunternehmen. Der Konzern sei in die vier Bereiche Brief, Express, Logistik und Finanzdienstleistungen gegliedert. Sowohl umsatz- als auch ertragsseitig sei die Briefsparte der bedeutendste Unternehmensbereich. Zukünftig sollten insbesondere die Sparten Logistik und Express ausgebaut werden. In den vergangenen Jahren habe sich die Post durch Akquisitionen und Beteiligungen konsequent international ausgerichtet (u. a. Übernahme des Schweizer Logistik-Konzerns Danzas und Beteiligung am Expressdienstleister DHL). Der Bereich Finanzdienstleistungen umfasse die Aktivitäten der Postbank mit den Marken Postbank und BHW.
Die Aktie der Deutschen Post habe in den vergangenen Wochen von dem vielerorts erwarteten Postbankverkauf profitiert. Diese Fantasie sollte nun schwinden und den Blick wieder stärker auf die operative Entwicklung lenken. Die Analysten würden die Ergebnisziele im gegenwärtigen konjunkturellen Umfeld für deutlich zu optimistisch halten und spürbare Abwärtsrevisionen erwarten.
Nach Ansicht der Analysten der Hamburger Sparkasse bleibt der Titel der Deutschen Post verkaufenswert. (Analyse vom 08.04.2008) (08.04.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 08.04.2008