Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Marco Günther, stuft die Aktie von Drägerwerk (ISIN DE0005550636/ WKN 555063, VZ) unverändert mit "halten" ein.
Die Drägerwerk AG sei 1889 in Lübeck gegründet worden und werde in fünfter Generation von der noch immer mehrheitlich beteiligten Gründerfamilie geführt. In den letzten Jahren sei eine Fokussierung auf die Kernaktivitäten Sicherheitstechnik (Dräger Safety) und Medizintechnik (Dräger Medical) erfolgt. Diese würden beispielsweise Schutzbekleidung und Produkte zur Messung von Luftverunreinigungen bzw. Lösungen für den klinischen Akutbereich sowie für den Sektor Home Care anbieten.
Im Teilkonzern Dräger Medical, der zugleich die umsatzstärkste Sparte sei, bestehe ein Joint Venture mit der Siemens AG, die an der entsprechenden Tochtergesellschaft aktuell zu 25% beteiligt sei. Im Dezember 2007 sei der Formwechsel zur AG & Co. KGaA vollzogen worden, welcher den finanziellen und operativen Handlungsspielraum erweitern solle. Die Eigenkapitalquote per 30.09.2007 habe 28,6 Prozent betragen.
Die Geschäftsentwicklung der Drägerwerk AG & Co. KGaA könne angesichts der anhaltenden Schwäche des US-Geschäftes nach wie vor nicht überzeugen. Vor diesem Hintergrund seien die Gewinnprognosen zurückgenommen worden. Die operative Schwäche dürfte in den jüngsten Kursrückgängen allerdings weitgehend berücksichtigt sein.
Trotz der gegenwärtig moderaten Bewertung bestätigen die Analysten der Hamburger Sparkasse vorerst ihre "halten"-Empfehlung für die Drägerwerk-Aktie. (Analyse vom 29.01.2008) (29.01.2008/ac/a/t)
Analyse-Datum: 29.01.2008