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Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen 2007 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 1,82 Milliarden Euro steigern können. Das operative EBIT vor Einmalaufwendungen habe sich gleichzeitig um 2,5% auf 151,9 Millionen Euro verbessert. Nach Einmalaufwendungen sei das EBIT aber auf 124,3 Millionen Euro gesunken. Der Jahresüberschuss habe sich um 17,7% auf 60,8 Millionen Euro verringert. Der Gewinn je Vorzugsaktie habe schließlich bei 3,66 Euro gelegen.
Im Bereich Dräger Sicherheitstechnik habe bei einem Umsatzanstieg um 8,2% auf 637,5 Millionen Euro die EBIT-Marge um 1,6 Prozentpunkte auf 10,9% verbessert werden können. Dabei habe die Gesellschaft hier vom Erfolg neuer Produkte und der auf Marktsegmente orientierten Produkt- und Vertriebsstrategie profitiert. Zudem deute der hier um 20,3% auf 735,8 Millionen Euro gestiegene Auftragseingang auf eine weiter positive Geschäftsentwicklung hin. Im Bereich Dräger Medizintechnik habe hingegen bei einem Umsatzrückgang um 2,4% auf 1,209 Milliarden Euro ein Rückgang der EBIT-Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 8,6% hingenommen werden müssen. Dabei seien insbesondere im USA-Geschäft die Ziele nicht erreicht worden. Zudem hätten Einmaleffekte mit einem Volumen von 23,2 Millionen Euro belastet.
Die vorgelegten Zahlen hätten umsatzseitig leicht unter und beim EBIT leicht über den Erwartungen gelegen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechne die Konzernleitung mit einem leicht steigenden Umsatz und einem stabilen operativen EBIT. Dabei wolle der Konzern im laufenden Jahr vor allem in Innovationskraft, Qualität und Effizienz investieren. Daher seien für 2008 wieder Einmalaufwendungen in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro zu erwarten. Insgesamt würden die Zielvorgaben für 2008 erreichbar erscheinen.
Beim gestrigen Schlusskurs von 37 Euro erscheine das Unternehmen nach den deutlichen Kursverlusten der vergangenen Monate trotz der Vertriebsprobleme bei Dräger Medizintechnik in den USA mit einem KGV 2008e von knapp 10 wieder günstig bewertet. Daher rechne man in den kommenden Monaten mit einer Outperformance der Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt.
Die Analysten von AC Research erhöhen ihr Rating für die Vorzugsaktien von Drägerwerk von zuvor "akkumulieren" auf jetzt "kaufen". (Analyse vom 21.02.2008) (21.02.2008/ac/a/t)
Analyse-Datum: 21.02.2008
| 30.06.2008 | Drägerwerk outperform | Cheuvreux SA | |
| 19.06.2008 | Drägerwerk halten | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 28.05.2008 | Drägerwerk buy | equinet Institutional Services AG | |
| 14.05.2008 | Drägerwerk kaufen | AC Research | |
| 09.05.2008 | Drägerwerk kaufen | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) |
Aktien in diesem Artikel
| Drägerwerk vz | 37,5 | -0,3% |
| 25.07.08 | Daimler buy | |
| 25.07.08 | Daimler buy | |
| 25.07.08 | Daimler kein Einstieg | |
| 25.07.08 | Merck neues Kursziel | |
| 25.07.08 | Bayer halten | |
| 25.07.08 | Münchener Rück hold | |
| 25.07.08 | Daimler kaufen | |
| 25.07.08 | Deutsche Börse AG neutral | |
| 25.07.08 | Daimler neues Kursziel |
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