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Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene erste Quartal 2008 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 3,4% auf 405,7 Millionen Euro steigern können. Der Auftragseingang habe sich gleichzeitig um 11% auf 493,8 Millionen Euro erhöht. Das operative EBIT vor Einmalaufwendungen habe mit 17,5 Millionen Euro auf Vorjahresniveau gelegen. Inklusive Einmalaufwendungen für Personalmaßnahmen und IT-Restrukturierungen in Höhe von 7,1 Millionen Euro habe sich das EBIT nach Einmalaufwendungen auf 10,4 Millionen Euro belaufen. Der Quartalsüberschuss sei um 4 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro gesunken.
Im Bereich Medizintechnik habe bei einem Anstieg des Auftragseingangs um 16,1% auf 320 Millionen Euro der Umsatz um 1,6% auf 264,1 Millionen Euro erhöht werden können. Das operative EBIT habe sich auch vor dem Hintergrund niedrigerer Vertriebsaufwendungen überproportional um 42,4% auf 12,1 Millionen Euro verbessert. Im Bereich Sicherheitstechnik habe bei einem Anstieg des Auftragseingangs um 2,5% auf 179,3 Millionen Euro der Umsatz um 6,3% auf 147,6 Millionen Euro verbessert werden können. Vor dem Hintergrund des starken Euro und Verschiebungen im Produktmix sei hier das operative EBIT um 22,8% auf 9,5 Millionen Euro gesunken.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Alles in allem habe sich der starke Euro deutlich negativ auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ausgewirkt. Die Sonderaufwendungen zur Verbesserung der IT-Struktur sei vor dem Hintergrund in der Vergangenheit überdurchschnittlich hohen IT-Kosten zu begrüßen. Insgesamt beurteile man die Geschäftsentwicklung in der Medizinsparte als positiv.
Für das Gesamtjahr 2008 rechne die Konzernleitung mit einem leicht steigenden Umsatz und einem stabilen operativen EBIT. Allerdings sei 2008 mit Einmalaufwendungen in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro zu rechnen. Insgesamt würden die Planzahlen gut erreichbar erscheinen.
Beim gestrigen Schlusskurs von 41,27 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von rund 11 weiterhin relativ moderat bewertet. Als wichtigen Risikofaktor für die weitere Geschäftsentwicklung sehe man eine mögliche weitere Abschwächung des USD. Allerdings sehe man auf dem aktuellen Kursniveau bei einem Investment in die Aktie weiterhin ein positives Chance-Risiko-Verhältnis.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Drägerwerk zu kaufen. (Analyse vom 14.05.2008) (14.05.2008/ac/a/t) Analyse-Datum: 14.05.2008
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| 14.05.2008 | Drägerwerk kaufen | AC Research | |
| 09.05.2008 | Drägerwerk kaufen | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) |
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