Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" sind der Meinung, dass sich bei der Aktie von Dresdner Factoring (ISIN DE000DFAG997/ WKN DFAG99) aktuell ein Investment nicht aufdrängt.
Das Unternehmen, das die Forderungen von kleineren Unternehmen finanziere, wolle 1,1 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung zur Zeichnung anbieten. Die abgebenden Altaktionäre Oklahoma Vermögensverwaltungs GmbH sowie die Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Saschsen-Anhalt und Hessen-Thüringen würden weitere 331.000 Anteile und den Greenshoe stellen. Demnach könnte das Emissionsvolumen bis zu 20,6 Mio. Euro betragen. Dem Börsenneuling würden bis zu 14,3 Mio. Euro zufließen. Damit wolle man die Expansion in die westlichen Bundesländer finanzieren.
Nachdem sich der Gesamtmarkt im vergangenen Geschäftsjahr um 21,6 Prozent verbessert und das in Dresden ansässige Unternehmen Steigerungen im Forderungsvolumen von knapp 35 Prozent verzeichnet habe, wolle man im laufenden Jahr das Wachstum "überbieten".
Die rosigen Aussichten in der Branche und das damit verbundene Wachstum würden für Dresdner Factoring sprechen. Allerdings sollten Investoren beachten, dass die Aktie kein Schnäppchen sei. Das 2006er KGV dürfte bei 30 bis 35 liegen. Das Unternehmen müsse sich seine Vorschusslorbeeren erst noch verdienen.
Vor diesen Hintergründen drängt sich nach Meinung der Experten von "Der Aktionär" bei der Dresdner Factoring-Aktie ein Investment aktuell nicht auf.
Analyse-Datum: 26.04.2006