München (aktiencheck.de AG) - Wie die Experten der "EURO am Sonntag" berichten, liefert die EADS-Aktie (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) weiterhin keine Einstiegssignale.
Die Ermittlungen wegen Verdachts des Insiderhandels gegen EADS-Manager würden in die nächste Runde gehen. Nach dem Verhör von Exchef Noel Forgeard müsse nun auch der Chef der Tochtergesellschaft Airbus, Tom Enders, mit einer Vorladung rechnen. Finanzchef Ring habe eigenen Aussagen zufolge in der fraglichen Zeit nicht gehandelt. Komme es zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, werde dies keine Konsequenzen auf die operativen Tätigkeiten der Manager haben.
Nach einem gelungenen Start in das Jahr 2008 erwarte der Konzern für das Gesamtjahr einen Umatzanstieg von 39,1 auf über 40 Mrd. Euro. Der Bruttogewinn solle von 52 Mio. Euro auf 1,8 Mrd. Euro klettern. Aufgrund des Abschwungs in der Luftfahrtbranche, Belastungen aus dem schwachen Dollar sowie Herausforderungen bei der Produktion verschiedener Flugzeugmodelle stehe das Unternehmen noch vor großen Herausforderungen.
Nach wie vor liefert die EADS-Aktie keine Signale zum Einstieg, so die Experten der "EURO am Sonntag". (Ausgabe 23)
(09.06.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 09.06.2008