Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die Aktie von ENI (ISIN IT0003132476/ WKN 897791) unverändert mit "halten" ein.
Ente Nazionale Idrocarburi (ENI), Italien, gehöre zu den größten Mineralölkonzernen der Welt. Er verfüge über rund 6,37 Mrd. Barrel Öl- und Gasreserven. Ziel des Konzerns sei es, die Fördermenge bis 2011 um durchschnittlich 4,5% p. a. auf über 2,0 Mio. Barrel pro Tag (b/d) zu erhöhen (aktuell: ca. 1,7 Mio. b/d).
Die Kerngeschäftsfelder würden sich auf die Öl- und Gasbereiche konzentrieren, die zuletzt markant ausgebaut worden seien. Als Hauptabsatzgebiet gelte neben Italien der gesamte europäische Markt. Aufgrund der Akquisitionspolitik sei die Verschuldung zunächst stark angestiegen, habe aber deutlich reduziert werden können (S&P-Kreditrating AA). Der italienische Staat halte derzeit rund 30% der Anteile.
Trotz der rückläufigen Zahlen für das abgelaufene Jahr halte ENI an seinen Zahlen zur Produktionssteigerung fest. Die Akquisitionspolitik zeige, dass ENI sich auf einem guten Weg befinde. Der starke Euro und die politische Lage in den Förderländern würden allerdings ein Risiko darstellen.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse erneuern ihre "halten"-Empfehlung für die Aktie von ENI. (Analyse vom 07.03.2008) (07.03.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 07.03.2008