Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die Aktie von ENI (ISIN IT0003132476/ WKN 897791) unverändert mit "kaufen" ein.
Ente Nazionale Idrocarburi (ENI), Italien, gehöre zu den größten Mineralölkonzernen der Welt. Er verfüge über rund 6,60 Mrd. Barrel Öl- und Gasreserven. Ziel des Konzerns sei es, die Fördermenge bis 2012 um durchschnittlich 3,5% p.a. auf über 2,0 Mio. Barrel pro Tag (b/d) zu erhöhen (aktuell: ca. 1,8 Mio. b/d). Die Kerngeschäftsfelder würden sich auf die Öl- und Gasbereiche konzentrieren, die zuletzt markant ausgebaut worden seien. Als Hauptabsatzgebiet gelte neben Italien der gesamte europäische Markt. Aufgrund der Akquisitionspolitik sei die Verschuldung zunächst stark angestiegen, habe aber deutlich reduziert werden können (S&P-Kreditrating AA-). Der italienische Staat halte derzeit rund 30% der Anteile.
Neben dem Ölpreisverfall leide ENI als wichtigster Gaslieferant Italiens auch unter der stark rückläufigen Nachfrage innerhalb des Hauptabsatzmarktes. Erst mit einer dortigen konjunkturellen Stabilisierung dürfte diese Schwächephase auslaufen. Die Ölnotierung habe sich von den Tiefständen hingegen inzwischen kräftig erholen können, so dass die schwierigsten Monate in der weit wichtigeren Ölsparte bereits überstanden sein sollten.
Daher erneuern die Analysten der Hamburger Sparkasse das "kaufen"-Votum für die ENI-Aktie. (Analyse vom 18.05.2009) (18.05.2009/ac/a/a)
Analyse-Datum: 18.05.2009