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E.ON habe in 2007 ein gewohnt solides Zahlenwerk präsentieren können. Bei einem Umsatzplus von 7% auf 68,7 Mrd. Euro sei der bereinigte operative Gewinn um 10% auf 9,2 Mrd. Euro und der Nettogewinn um 9% auf 5,1 Mrd. Euro gestiegen. Die Aktionäre würden eine Dividende von 4,10 Euro (+22%) erhalten.
Insgesamt werde E.ON bis 2010 63 Mrd. Euro investieren (nochmals um 3 Mrd. Euro aufgestockt), das ein neues Rekordvolumen sei. 33 Mrd. Euro würden den margenstarken Kraftwerksgeschäft und den Erneuerbaren Energien zu Gute kommen. 11,8 Mrd. Euro würden auf die Zukäufe in Italien, Spanien und Frankreich entfallen, die aus der Einigung mit Enel und Acciona resultieren würden, als E.ON sich aus der Endesa-Übernahme-Schlacht zurückgezogen habe. Margenschwächere Geschäftsfelder würden bis 2010 unter die Lupe genommen und stünden unter Umstände zur Disposition. Hierzu würden auch Teile des inländischen Leitungsnetzes zählen, was derzeit große politische Diskussionen ausgelöst habe.
Der Hauptversammlung (30.4.) werde neben der Dividendenanhebung auch eine Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien sowie ein Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 3 vorgeschlagen. 28.03.08: Der Aufsichtsrat habe den Deal mit Enel und Acciona abgesegnet. Der aktuelle Übernahmepreis inkl. Schulden von 2,9 Mrd. Euro betrage 11,8 Mrd. Euro. Abschluss in Q3.
Der Jahresabschluss 2007 sei überzeugend: Die Dividende erhöhe sich um 22% auf 4,10 Euro. Für 2008 bestehe Zuversicht: Beim EBIT erwarte E.ON ein Plus von 5-10%. Die Analysten würden dies für erreichbar halten. Immerhin seien dabei die moderatere Konjunktur sowie der regulatorisch bedingte Margendruck im Inland zu berücksichtigen. Der mittelfristige Ausblick werde bestätigt: Die in 2007 angekündigte Investitionsoffensive liege über Plan, vor allem im Bereich der regenerativen Energien. Dabei werde auch die Kapitalstruktur weiter optimiert. Die neuen Beteiligungen in Frankreich, Italien und Spanien würden schon in diesem Jahr signifikante Ergebnisbeiträge liefern.
Am 28.02.08 habe E.ON Netze zur Disposition gestellt: Dies käme einem Befreiungsschlag gleich, denn es hätte mehrere Vorteile. Dies würde ad-hoc alle Konflikte mit der EU-Kommission beilegen, die ihre Ermittlungen sofort stoppen würde. E.ON entgehe einer milliardenschweren Strafe. E.ON würde sich rasch dem ohnehin margenschwächeren Geschäft entledigen. Hier würden zugleich hohe Investitionen in nächster Zeit anstehen. Die Netze würden ferner immer mehr regulatorischen Eingriffen unterliegen. Diverse Kauf-Interessenten für die Netze seien sogar schon auszumachen (aber: größere politische Diskussionen seien zu erwarten, Verkauf frühestens 2009 denkbar).
Das Stromgeschäft sei angesichts hoher Strombezugskosten, hoher Aufwendungen für die Einspeisung von Ökostrom und regulierungsbedingt niedrigeren Netzerlösen in einigen Regionen unter Druck. Weitere Zukäufe seien womöglich nicht günstig.
E.ON sei sehr gut aufgestellt und habe die Basis für weiteres Wachstum gelegt.
Die Analysten der SEB stufen die Aktie von E.ON mit "buy" ein. Das Kursziel taxiere man weiter auf 151 Euro. (Analyse vom 28.03.2008) (28.03.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 28.03.2008
| 16:49 Uhr | E.ON neues Kursziel | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 15:16 Uhr | E.ON buy | SEB AG | |
| 13:06 Uhr | E.ON overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 12:45 Uhr | E.ON kaufen | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 15.05.2008 | E.ON akkumulieren | Independent Research GmbH |
Aktien in diesem Artikel
| EON | 130,8 | -0,4% |
| 16.05.08 | Infineon underperform | |
| 16.05.08 | ThyssenKrupp halten | |
| 16.05.08 | RWE outperform | |
| 16.05.08 | Deutsche Post buy | |
| 16.05.08 | TUI halten | |
| 16.05.08 | E.ON neues Kursziel | |
| 16.05.08 | Deutsche Postbank neues Kursziel | |
| 16.05.08 | RWE Downgrade | |
| 16.05.08 | Commerzbank strong buy |
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