Paris (aktiencheck.de AG) - John Honore und Thierry Bros, Analysten der Société Générale, stufen die E.ON-Aktie (ISIN DE0007614406/ WKN 761440) mit "hold" ein.
Seit Jahresbeginn sei der Ölpreis um 32% und der Kohlepreis um 38% gestiegen. Dies habe seit Januar 2008 zu einem 16-prozentigen Anstieg der Strompreise geführt. Der Basispreis für Strom betrage in Deutschland nun mehr als 70 EUR je MWh. Nach Schätzung der Société Générale werde jeder Preisanstieg pro MWh um 1 EUR das EBIT von E.ON um 1,1% bis 1,5% steigern, während sich das EBIT von RWE um 2,4% und jenes der Electricité de France um 1,8% verbessern würde. Die Unternehmensstruktur von E.ON (Beitrag der regulierten Aktivitäten: 21%, Beitrag der Gasaktivitäten: 31%) spiegele sich in den relativ geringen Auswirkungen des Strompreises auf die EBIT-Entwicklung wider.
Nach Ansicht der Société Générale sei es unwahrscheinlich, dass E.ON die kurz- und mittelfristigen Zielvorgaben revidieren werde, sodass man weiterhin von einem EBIT-Wachstum von 9,2% auf 10 Mio. EUR im Jahr 2008 ausgehe. Die EPS-Schätzung für die Fiskaljahre 2008 und 2009 werde von 9,29 EUR auf 8,65 EUR bzw. von 10,66 EUR auf 10,12 EUR gesenkt, woraus sich ein KGV von 15,5 und 13,3 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie werde mit 140,00 EUR beibehalten.
Die Analysten der Société Générale vergeben für die E.ON-Aktie das Rating "hold". (Analyse vom 22.05.08) (22.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 22.05.2008