New York (aktiencheck.de AG) - Chris Rogers, Analyst von J.P. Morgan Securities, stuft das Wertpapier von E.ON (ISIN DE0007614406/ WKN 761440) unverändert mit "overweight" ein.
Mit Ausnahme des Großbritannien-Geschäfts seien die Ergebnisse des ersten Quartals solide ausgefallen. Das bereinigte EBIT des Konzerns sei 1% hinter der Prognose von J.P. Morgan Securities zurückgeblieben. Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 erwarte das Unternehmen beim bereinigten EBIT weiterhin einen Zuwachs von 5-10%. Für das Jahr 2010 strebe E.ON unverändert ein EBIT von 12,4 Mrd. EUR an. Einige Unsicherheiten gebe es derzeit allerdings noch in Bezug auf neue Regulierungsentscheidungen in Deutschland.
Nach Ansicht von J.P. Morgan Securities sei ab dem dritten Quartal 2008 mit einer positiven Nachrichtenlage zu rechnen. Hierzu zähle neben der EU-Entscheidung zur Asset-Veräußerung auch der geplante Verkauf jener Aktivitäten, die nicht dem Kerngeschäft angehören würden. Darüber hinaus dürften nach dem Asset-Kauf in Spanien und Italien Synergieeffekte anfallen.
Daher vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities weiterhin das Rating "overweight" für die E.ON-Aktie. (Analyse vom 15.05.08) (15.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 15.05.2008