Paris (aktiencheck.de AG) - John Honore und Thierry Bros, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406/ WKN 761440) von "hold" auf "sell" herab.
E.ON sei nicht der größte Profiteur der Energiepreisanstiege. Die Gruppe befinde sich in einem Kauf- und Verkaufsprozess im Umfang von 23 Mrd. EUR, der nach Ansicht der Société Générale das Unternehmensprofil verändern und die Prognosen für E.ON erschweren werde. Nach einer Änderung der Offenlegung der zentraleuropäischen Sparte habe das Unternehmen keine historischen Daten präsentiert. Diese Faktoren würden die Transparenz vermindern und man glaube, dass die Konsensschätzung diese Tatsache bald widerspiegeln werde.
Nach der Veröffentlichung der Zwischenergebnisse am 13. August werde man in der Lage sein, den erzielten Gewinnanstieg in Bezug auf die höheren Energiepreise zu untersuchen. Die EPS-Schätzung der Société Générale für die Fiskaljahre 2008 und 2009 werde von 8,65 EUR auf 11,02 EUR bzw. von 11,55 EUR auf 12,28 EUR angehoben, woraus sich ein KGV von 11,6 und 10,4 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie werde hingegen von 140,00 EUR auf 108,00 EUR gesenkt.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der Société Générale nun das Rating "sell" für die Aktie von E.ON. (Analyse vom 10.07.08) (10.07.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 10.07.2008