London (aktiencheck.de AG) - Jeff Kvaal, Analyst von Barclays Capital, stuft die Aktie des schwedischen Unternehmens Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) mit "underweight" ein.
Nach Ansicht der Barclays Capital-Analysten werde die Marktschwäche des ersten Quartals mindestens bis zum dritten Quartal anhalten. Der Markt sei auf niedrigem Niveau gefestigt. Die nordamerikanische Stärke basiere eher auf dem "Backhaul"-Absatz als auf dem Erfolg der Basisstationen. Im zweiten Quartal sollte ein stabiler Geschäftsmix die Bruttomarge unterstützt haben. Die Bruttomarge, welche im ersten Quartal ihren Scheitelpunkt erreicht habe, dürfte nur geringfügig nachgelassen haben.
Im vierten Quartal und im kommenden sehe man durch die Einführung von "3G" in Indien sowie von "LTE" in den USA Aufwärtspotenzial für den Umsatz von Ericsson. Die Margen dieser Geschäfte dürften anfangs jedoch gering sein. Obwohl die Konsensschätzung für Ericsson nicht wesentlich sinken sollte, sehe man an anderer Stelle im Sektor größere Chancen auf Prognosenanhebungen. Die EPS-Schätzung von Barclays Capital werde für die Jahre 2010 und 2011 mit 0,68 USD und 0,83 USD bestätigt. Das Kursziel der Ericsson-Aktie sehe man bei 10,00 USD.
In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten von Barclays Capital für das Wertpapier von Ericsson "underweight". (Analyse vom 14.07.10) (14.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.