New York (aktiencheck.de AG) - Rod Hall und Malvika Gupta, Analysten von J.P. Morgan Securities, bewerten den Anteilschein des schwedischen Unternehmens Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) mit "neutral".
Die Analysten von J.P. Morgan Securities hätten ihre EPS-Prognose für das zweite Quartal von 1,04 Schwedischen Kronen (SEK) um 11,3% auf 0,92 SEK gesenkt. Die Annahme, dass ein Rückgang der Bruttomarge für den Großteil des geringeren Vorsteuergewinns im zweiten Quartal verantwortlich sei, lasse auf einen Margeneinbruch bei SonyEricsson schließen. Der unerwartet starke Rückgang der Bruttomarge im zweiten Quartal weise jedoch auch auf einen Anstieg der Produktionskosten hin.
Die Gewinnwarnung von SonyEricsson verstärke die Bedenken, dass die Lohn- und Kosteninflation die Margen noch weiter belasten könnte. Nachdem Ericsson im Jahr 2007 ein EPS von 6,85 SEK generiert habe, würden die EPS-Schätzungen von J.P. Morgan Securities für die Jahre 2008 und 2009 bei 3,86 SEK und 6,12 SEK liegen. Das Kursziel der Ericsson-Aktie sehe man bei 61,00 SEK.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von Ericsson "neutral". (Analyse vom 30.06.08) (30.06.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 30.06.2008