New York (aktiencheck.de AG) - Rod Hall und Malvika Gupta, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen die Aktie des schwedischen Unternehmens Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) mit "neutral" ein.
Ericsson habe im zweiten Quartal ein EPS von 0,92 Schwedischen Kronen (SEK) erzielt und damit auf einer Linie mit der Prognose von J.P. Morgan Securities gelegen. Obwohl das Unternehmen den offiziellen Ausblick unverändert belassen habe, sei eine Erklärung zur Einschätzung der Risikosituation veröffentlicht worden, die sich wie ein Ausblick auf das zweite Halbjahr gelesen habe. In dieser Erklärung habe das Management dargelegt, dass die zunehmende Dynamik des Neugeschäfts die Margen unter Druck setzen könnte.
Die EPS-Schätzung von J.P. Morgan Securities für das Fiskaljahr 2008 werde dennoch von 3,55 SEK auf 3,67 SEK angehoben, da man bereits zuvor mit einer schwächeren Margenentwicklung gerechnet habe, nun aber höhere Umsätze erwarte. Für das Fiskaljahr 2009 werde die EPS-Prognose von 5,84 SEK auf 4,73 SEK gesenkt. Das Kursziel der Aktie werde mit 60,00 SEK beibehalten.
Vor diesem Hintergrund halten die Analysten von J.P. Morgan Securities an ihrem "neutral"-Rating für den Anteilschein von Ericsson fest. (Analyse vom 24.07.08)
(24.07.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 24.07.2008