Sauerlach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Nebenwerte Journal" empfehlen bei der F24-Aktie (ISIN DE000A0F5WM7/ WKN A0F5WM) Schwächephasen zum Aufbau zu nutzen.
Das große Plus der kleinen Gesellschaft sei die hohe Kundentreue, die den für das laufende Jahr angepeilten Sprung in die Gewinnzone wahrscheinlich mache. 2008 sei auf Ebene der F24 AG ein EBITDA von EUR 372.000 sowie ein Jahresüberschuss von EUR 94.000 erwirtschaftet worden, was einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,04 entsprochen habe. Das Unternehmen habe gleich vier neue Töchter in Frankreich, Tschechien, Spanien und Großbritannien gegründet, die im vergangenen Jahr planmäßig noch rote Zahlen geschrieben und so den Gewinn in der Muttergesellschaft in Verluste auf Konzernebene verwandelt hätten. Im Gespräch mit den Experten habe der Vorstandsvorsitzende und Unternehmensgründer Ralf Meister das Erreichen der Gewinnschwelle in 2009 als realistisch bezeichnet.
Der Umsatz von F24 sei von EUR 1,71 Mio. auf EUR 2,18 Mio. gestiegen. Das EBITDA habe von EUR -360.000 auf EUR -542.000 nachgegeben. Der Jahresüberschuss sei von EUR -704.000 auf EUR -860.000 bzw. von EUR -0,29 auf EUR -0,36 je Aktie gesunken. Ende 2008 habe das Unternehmen über 274 Kunden verfügt, die durchschnittlich EUR 8.000 Umsatz pro Jahr eingebracht hätten. Künftig plane Meister zwar weiter zu expandieren, jedoch das Tempo deutlich zu reduzieren. "Wir haben auch außereuropäische Märkte im Visier, werden das aber schrittweise angehen, höchstens eine neue Tochter pro Jahr", so der Vorstand.
Trotz wirtschaftlich schwierigen Umfelds hätten die neu gewonnenen, wiederkehrenden Umsätze im 1. Quartal des laufenden Jahres um 45% über der Vorjahresperiode gelegen. Deshalb würden die Experten für die 1. Jahreshälfte 2009 ein Umsatzwachstum um 30% bis 35% sowie ein positives EBITDA prognostizieren. Im Gesamtjahr 2009 sollten dann Erlöse von EUR 3 Mio. sowie ein EBITDA von EUR 200.000 erwirtschaftet werden. Diese Größenordnung dürfte wohl ausreichen, um auch auf Konzernebene die Gewinnzone zu erreichen.
Bei der F24-Aktie sollten Schwächephasen zum Aufbau genutzt werden, so die Experten vom "Nebenwerte Journal". (Ausgabe 08) (07.08.2009/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 07.08.2009