Westerburg (aktiencheck.de AG) - Am 20.01.2010 ist es in der Flughafen Wien-Analyse von GSC Research irrtümlich zu einer Fehlinformation gekommen. Im vorletzten Satz muss es richtig heißen: "Die Analysten von GSC Research empfehlen somit, die Flughafen Wien-Aktie zu halten."
Nachfolgend die berichtigte Fassung der Meldung:
Der Analyst von GSC Research, Klaus Kränzle, stuft die Flughafen Wien-Aktie (ISIN AT0000911805/ WKN 884216) mit "halten" ein.
Der Flughafen Wien sei angesichts seiner geografischen Lage und sehr konkurrenzfähigen Umsteigezeiten sehr gut für seine Rolle als Drehkreuz in Richtung Osteuropa prädestiniert. Nach der Übernahme des mit einem Verkehrsanteil von knapp 50 Prozent wichtigsten Kunden Austrian Airlines durch die Deutsche Lufthansa müsse sich jedoch noch die neue Rollenverteilung im Deutsche Lufthansa-Konzernverbund einspielen, so dass die Analysten erst in 2011 wieder mit einem Umsatzwachstum für die Flughafen Wien AG rechnen würden. Insgesamt werde es ihrer Meinung nach aber nicht den befürchteten "Kahlschlag" an Verbindungen in Wien geben, so dass man mittelfristig optimistisch für das Unternehmen sei.
Kurzfristig habe sich zwar der starke Osteuropafokus als Nachteil erwiesen, so dass die Passagierzahlen in Wien in 2009 etwas stärker als in Frankfurt am Main zurückgegangen seien. Langfristig würden die Analysten jedoch diesen Zielmarkt im Rahmen der Arbeitsteilung im Lufthansa-Konzern als gute Basis für erneutes Wachstum in Wien sehen. Für diese Entwicklung werde auch der neue Terminal-Komplex Skylink gebaut. Nach einigem Anpassungsbedarf sei dieses Projekt nach Eindruck der Analysten jetzt wieder auf Kurs.
Aus kapitalmarkttechnischer Sicht seien nach Erachten der Analysten derzeit die Chancen und Risiken im Aktienkurs weitestgehend berücksichtigt. Ihr Kursziel von 39,00 Euro beinhalte bei einer sehr vorsichtigen Herangehensweise - insbesondere bei den Prämissen des DCF-Modells - aber dennoch ein Kurspotenzial von gut 12 Prozent.
Die Analysten von GSC Research empfehlen somit, die Flughafen Wien-Aktie zu halten. Nichtsdestotrotz könnten value orientierte Investoren angesichts einer als verlässlich einzustufenden Dividendenpolitik mit einer Rendite von 5 bis 6 Prozent bereits jetzt mit einem Bestandsaufbau beginnen. (Analyse vom 20.01.2010) (27.01.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.