Die Experten der "Prior Börse" sehen für die Stammaktie von Fresenius (ISIN DE0005785604/ WKN 578560) ein Kursziel in Höhe von 140 Euro.
Fresenius schließe am laufenden Band große Deals ab. Die Bad Homburger hätten vor wenigen Tagen die Übernahme des Krankenhauskonzerns Helios für 1,5 Mrd. Euro bekannt gegeben. Die Kliniksparte von Fresenius steige nun mit einem Jahresumsatz von 1,5 Mrd. Euro zu Deutschlands führendem privaten Krankenhausbetreiber auf.
Die Dialyse-Sparte von Fresenius habe erst Anfang Mai die größte Akquisition in der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Dabei habe die Tochter Fresenius Medical Care (FMC) für rund 4 Mrd. USD den US-Wettbewerber Renal Care gekauft und habe sich damit im Geschäft mit der Blutwäsche auf den ersten Platz weltweit gesetzt.
Fresenius sei ein bestens geführtes Familienunternehmen. 67 Prozent der Stammaktien lägen in den Händen der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Das in Bad Homburg ansässige Unternehmen sei längst zu einem globalen Gesundheitskonzern herangewachsen. Die mutige Wachstumsstrategie der Hessen zahle sich aus. Der Kurs der Fresenius-Aktie habe sich in den vergangenen drei Jahren auf aktuell 108 Euro verfünffacht.
Aus charttechnischer Sicht sei der aufwärts gerichtete Trend klar intakt und fundamental gut abgesichert. Ulf M. Schneider, Vorstandschef von Fresenius, habe soeben die Prognose für das Gesamtjahr nach oben geschraubt. Demnach solle der Gewinn um über 25 Prozent zulegen. Die Experten würden für das laufende Geschäftsjahr einen Profit von mehr als fünf Euro je Aktie erwarten. Das KGV liege bei 20.
Für die Fresenius-Aktie sehen die Experten der "Prior Börse" ein Kursziel von 140 Euro.
Analyse-Datum: 19.10.2005