Hamburg (aktiencheck.de AG) - Marco Günther, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Fresenius Medical Care (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) nach wie vor mit "halten" ein.
Der weltweit führende Anbieter von Dialysedienstleistungen (Umsatzanteil 2007: 74%) und -produkten (26%) Fresenius Medical Care avanciere mit der kartellrechtlichen Genehmigung der Übernahme des Konkurrenten Renal Care für 3,5 Mrd. US-Dollar auch in den USA wieder zum Marktführer. In mehr als 2.200 Dialysekliniken würden etwa 173.900 Patienten betreut. Zudem würden für die Blutwäsche notwendige Geräte wie z. B. Filter oder Schläuche produziert. Umsatzschwerpunkt seien die USA. Mittelfristig solle das Unternehmenswachstum in den Märkten Europa, Afrika, Lateinamerika und Naher Osten forciert werden. Das durchschnittliche Marktwachstum liege bei etwa 6% p.a. Fresenius Medical Care habe im Geschäftsjahr 2007 mit zirka 61.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 9,7 Mrd. US-Dollar erzielt.
Fresenius Medical Care weise eine überzeugende Geschäftsentwicklung auf und habe die Ziele 2008 fest im Blick. Für Investoren mit einem kurzfristigen Anlagehorizont würden sich attraktive Einstiegschancen bei einem Kursniveau von 33,00 EUR bieten.
Unter fundamentalen Gesichtspunkten behalten die Analysten der Hamburger Sparkasse ihr "halten"-Votum für die Aktie von Fresenius Medical Care vorerst bei. (Analyse vom 27.02.2008) (27.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 27.02.2008