New York (aktiencheck.de AG) - Thomas Jones, Analyst von J.P. Morgan Securities, stuft die Aktie von Fresenius Medical Care (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) nach wie vor mit "overweight" ein.
Der Markt gehe momentan davon aus, dass das Unternehmen im Jahr 2008 den Nettogewinn um 14% auf 819 Mio. USD steigern werde. Bei J.P. Morgan Securities sei man jedoch der Ansicht, dass die Konsensschätzung mindestens 3% zu niedrig angesetzt sei. Entsprechend bestehe die Möglichkeit, dass der Markt seine Prognosen noch nach oben korrigieren werde. Fresenius Medical Care verfüge über einige Chancen, die zu einer Erhöhung der Gewinnprognosen führen könnten. Hierzu zähle neben der EPO-Verwendungsrate auch die Medicare-Preisgestaltung.
Nach Einschätzung von J.P. Morgan Securities werde das EPS in 2008 um 17% auf 2,83 USD anwachsen (KGV: 17,6). In einem Best-Case-Szenario sei sogar ein Zuwachs von 24% zu erwarten. Für das Geschäftsjahr 2009 liege die EPS-Prognose von J.P. Morgan Securities bei 3,23 USD (KGV: 15,4). Das Kursziel für die Aktie reduziere man unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten von 44,50 EUR auf 42,50 EUR.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von Fresenius Medical Care weiterhin "overweight". (Analyse vom 01.04.08) (01.04.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 01.04.2008