Zürich (aktiencheck.de AG) - Marcus Bäumer und Martin Wales, Analysten der UBS, stuft die Vorzugsaktie von Fresenius (ISIN DE0005785638/ WKN 578563) unverändert mit "buy" ein.
Das EBIT-Wachstum bei Helios dürfte sich im Zuge des Restrukturierungsprozesses bei den Kliniken weiter fortsetzen. Übernahmen, die zu begrüßen wären, könnten sich zwar zunächst verwässernd auswirken, dürften das EBIT-Wachstum aber nur in geringem Maße bremsen. Eine Rückkehr zu normalen Akquisitionsmustern könnte einen zusätzlichen Fair Value je Aktie von 1 bis 2 EUR nach sich ziehen.
Das Wachstum bei Kabi werde durch die Zuwächse in den Schwellenländern gut unterfüttert. Lücken im Produktportfolio könnten sowohl organisch als auch durch Übernahmen gefüllt werden. Insofern sehe man gute Chancen, dass der Umsatz im Zeitraum 2010 bis 2015 um durchschnittlich 7% wachsen könne.
Nach den starken Kurssteigerungen bei Fresenius Medical Care (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) werde ein Investment in Fresenius wegen eines 20%igen Abschlags bevorzugt. Das Risikoprofil sei zwar höher. Allerdings werde dies durch die Bewertung wettgemacht. Das SOTP basierte Kursziel werde von 74,00 auf 78,00 EUR heraufgesetzt. Ein 2011er KGV von 14,9 sei angesichts der Aussicht eines durchschnittlichen EPS-Wachstums von 10% nicht anspruchsvoll.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten der UBS bei ihrer Empfehlung die Vorzugsaktie von Fresenius zu kaufen. (Analyse vom 08.03.11)
(08.03.2011/ac/a/d)
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