Hamburg (aktiencheck.de AG) - Marco Günther, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Vorzugsaktie von Fresenius (ISIN DE0005785638/ WKN 578563) von "halten" auf "verkaufen" herab.
Fresenius sei ein Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Weitere Arbeitsfelder seien das Krankenhausmanagement sowie Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen.
Die Muttergesellschaft sei untergliedert in die Konzerne Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed. Mit mehr als 130.000 Mitarbeitern sei im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Gesamtumsatz von 14,2 Mrd. EUR erzielt worden. Die Eigenkapitalquote betrage per 31.12.2009 37%. In 2009 sei die Vorzugsaktie in den heimischen Leitindex DAX 30 aufgenommen worden.
In den konjunkturell unsicheren Zeiten profitiere der Fresenius-Konzern von seiner breiten Aufstellung im relativ robusten Gesundheitsmarkt. Alle Unternehmensbereiche würden auch in diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld günstige Geschäftsperspektiven besitzen. Im Vergleich zum Gesamtmarkt habe sich die Aktie in den letzten Wochen und Monaten deutlich besser entwickelt.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der Hamburger Sparkasse, Kursgewinne zu realisieren und stufen die Fresenius-Aktie von "halten" auf "verkaufen" zurück. (Analyse vom 31.03.2010) (31.03.2010/ac/a/d)