Hamburg (aktiencheck.de AG) - Marco Günther, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Fresenius-Vorzugsaktie (ISIN DE0005785638/ WKN 578563) von "verkaufen" auf "halten" hoch.
Fresenius sei ein Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Weitere Arbeitsfelder seien das Krankenhausmanagement sowie Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen.
Die Muttergesellschaft sei untergliedert in die Konzerne Fresenius Medical Care (ISIN DE0005785802/ WKN 578580), Fresenius Kabi (Infusionstherapie/klinische Ernährung), Fresenius Helios, Fresenius Vamed sowie Fresenius Biotech. Mit mehr als 130.000 Mitarbeitern sei im Geschäftsjahr 2009 ein Gesamtumsatz von 14,2 Mrd. EUR erzielt worden. Der Erlösschwerpunkt liege in den Vereinigten Staaten. Die Eigenkapitalquote habe per 30.09.2010 37,5% betragen.
Der Fresenius-Konzern profitiere unverändert von seiner breiten Aufstellung im relativ robusten Gesundheitsmarkt. Alle Unternehmensbereiche würden in dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld gute Geschäftsperspektiven besitzen.
Unter fundamentalen Gesichtspunkten stufen die Analysten der Hamburger Sparkasse die Fresenius-Vorzugsaktie nach den jüngsten Kursabschlägen wieder von "verkaufen" auf "halten" hoch. (Analyse vom 04.01.2011) (04.01.2011/ac/a/d)