New York (aktiencheck.de AG) - Cora Scowcroft, Analystin der Citigroup, stuft die Aktie von Fresenius (ISIN DE0005785638/ WKN 578563, VZ) nach wie vor mit "buy" ein.
Die vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr seien gut ausgefallen. Der Umsatz sei währungsbereinigt um 9% auf 5,71 Mrd. EUR gestiegen und habe damit die Prognose der Citigroup (5,67 Mrd. EUR) übertroffen. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten habe der Umsatz allerdings nur um 2% zugelegt. Das EBIT habe mit 780 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres gelegen (Citigroup-Schätzung: 778 Mio. EUR), die EBIT-Marge habe um 20 Basispunkte auf 13,7% nachgegeben.
Durch die geplante Platzierung einer Pflichtumtauschanleihe solle die Finanzierung der 2,78 Mrd. EUR schweren APP-Übernahme mitfinanziert werden. Nach Ansicht der Citigroup sei die Übernahme aus strategischer Sicht sinnvoll. Nach Berechnung der Citigroup werde Fresenius im laufenden Jahr ein EPS von 2,98 EUR erzielen (KGV: 15,7). Für 2009 erwarte man einen EPS-Anstieg auf 3,43 EUR (KGV: 15,7). Das Kursziel der Aktie sehe man bei 57,00 EUR.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der Citigroup weiterhin das Rating "buy" für das Wertpapier von Fresenius. (Analyse vom 17.07.08)
(17.07.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 17.07.2008