Hamburg (aktiencheck.de AG) - Ingo Schmidt, Analyst der Hamburger Sparkasse, empfiehlt die Aktie der GEA Group AG (ISIN DE0006602006/ WKN 660200) nach wie vor zu verkaufen.
Die GEA Group (Global Engineering Alliance) sei Mitte 2005 aus der mg technologies AG hervorgegangen. Nach der erneuten Umstrukturierung konzentriere sich der Konzern auf den Spezialmaschinenbau mit den Schwerpunkten Prozesstechnik und Komponenten. Abnehmer seien vor allem die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie sowie die petrochemische Industrie. In 90 Prozent der Geschäftsfelder zähle GEA zu den Markt- und Technologieführern.
Nach Veräußerung des Großanlagenbaus teile sich das fortzuführende Geschäft in folgende Bereiche: Kälte- und Lufttechnik; Mechanisierte Trenntechnik, Verfahrenstechnik, Komponenten und Landtechnik, sowie Energietechnik und Prozesstechnologie. Seit 2008 seien diese zu den beiden Einheiten Energie- und Landtechnik sowie Prozesstechnik zusammengefasst worden.
Das Zahlenwerk der GEA Group habe im Rahmen der Markterwartungen gelegen.
Die Gewinnprognosen halten die Analysten der Hamburger Sparkasse vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Wachstumsverlangsamung jedoch für zu ambitioniert, so dass sie ihr "verkaufen"-Votum für die Aktie der GEA Group erneuern. (Analyse vom 27.03.2008) (27.03.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 27.03.2008