Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie von General Motors (ISIN US3704421052/ WKN 850000) nach wie vor Zuschauer.
Der Titel sei 8,4% leichter bei 5,45 US-Dollar aus dem Handel gegangen. Und das trotz der Konkretisierung der Fusionspläne zwischen General Motors und Chrysler. Jetzt überlege offenbar sogar die US-Regierung eine Unterstützung des Zusammenschlusses beider Autoproduzenten mit einer Finanzhilfe von bis zu 10 Mrd. US-Dollar. Es werde auch über den Kauf von Vorzugsaktien im Volumen von 3 Mrd. US-Dollar gesprochen. Außerdem habe das Private Equity-Unternehmen Cerberus darum gebeten, dass der Staat Pensionsverpflichtungen von 3 Mrd. US-Dollar übernehme. Darüber hinaus verhandle man noch über eine Kreditlinie, mit dem Ziel, die Liquidität von General Motors zu steigern.
Dass der Wert trotzdem mit einem deutlichen Verlust den Handel beendet habe, sei auf die unverändert sehr schwache Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Allein im abgelaufenen Monat habe die Gesellschaft bei Verkäufen ein Minus von 18% verbucht. Seit Jahresanfang sei der Titel um rund 80% zurückgegangen. Die Marktkapitalisierung liege mittlerweile unterhalb des Niveaus von 1929.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der General Motors-Aktie weiterhin Zuschauer. (Ausgabe 166 vom 29.10.2008) (29.10.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 29.10.2008