New York (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Bear Stearns stufen ihr Rating für die Aktie von General Motors (ISIN US3704421052/ WKN 850000) von "peer perform" auf "underperform" herab.
Das Unternehmen habe sich am Montagmorgen zu seinem Vertrag mit der Gewerkschaft UAW sowie dessen Einfluss auf die EPS- und Cashflow-Entwicklung geäußert. Nach Einschätzung der Analysten sei der positive EPS-Beitrag ab 2010 zwar überzeugend, für 2008 bis 2009 sei der Einfluss auf EPS und Cashflow jedoch geringer als erwartet. Die EPS-Prognose der Analysten liege für 2008 derzeit bei 3,20 USD, dieser Schätzung seien Einsparungen von rund 1 Mrd. USD im Zusammenhang mit der UAW zugrunde gelegt. Die Konsensschätzung sehe das EPS des Jahres 2008 unterdessen bei 3,65 USD.
Bis in das Jahr 2008 hinein dürfte General Motors nach wie vor Probleme beim Umsatz haben. Obwohl die Analysten für 2008 mit einer kontinuierlichen Stärke im internationalen Geschäft rechnen würden, sei doch ein branchenweiter Rückgang der Automobil-Absatzzahlen im Vorjahresvergleich zu erwarten. Darüber hinaus könne es bei dem Unternehmen infolge einer geringeren Anzahl an neuen Produkten zu Marktanteilsverlusten kommen. Zudem gehe man davon aus, dass General Motors ein weiteres Jahr mit negativem Cashflow bevorstehen könne. Investoren rate man im Gegenzug zu einem Investment in die Aktien von Ford, da dieses Unternehmen noch einen Großteil an Neuigkeiten bei der Umstrukturierung vor sich habe.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Bear Stearns den Anteilschein von General Motors nun mit "underperform". (Analyse vom 16.10.07) (16.10.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 16.10.2007