Paris (aktiencheck.de AG) - Marietta Miemietz und Lachlan Towart, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie von GlaxoSmithKline (ISIN GB0009252882/ WKN 940610) von "buy" auf "hold" herab.
Das Unternehmen habe für das Fiskaljahr 2008 einen EPS-Rückgang bei konstanter Währung im mittleren einstelligen Bereich vorgegeben. GlaxoSmithKline erkläre den düsteren Ausblick mit einem Jahr niedriger "Avandia"-Umsätze und der Konkurrenz durch Generika. Auf Seiten der Société Générale werde in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass das Unternehmen die anfänglich konservative EPS-Vorgabe von 8% bis 10% im Jahr 2007 trotz unvorhersehbarer Probleme mit "Avandia" erreicht habe. Dennoch nehme man eine Anpassung der eigenen EPS-Prognosen vor.
Der vorsichtige Ausblick des Unternehmens dürfte das Marktvertrauen in die Transparenz der Gewinne vermutlich erschüttern, sodass mehrere starke Quartale zur Wiederherstellung des Vertrauens nötig sein könnten. Die EPS-Schätzungen der Société Générale für die Fiskaljahre 2008 und 2009 würden von 95,4 Pence auf 85,8 Pence und von 105,4 Pence auf 94,9 Pence gesenkt, woraus sich ein KGV von 12,6 und 11,4 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie werde von 1.500 Pence auf 1.150 Pence reduziert.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der Société Générale nun das Rating "hold" für die Aktie von GlaxoSmithKline. (Analyse vom 08.02.08) (08.02.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 08.02.2008