Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Marco Günther, stuft die Aktie von GlaxoSmithKline (ISIN GB0009252882/ WKN 940610) unverändert mit "kaufen" ein.
Die britische GlaxoSmithKline plc (GSK) sei einer der größten Pharmakonzerne Europas und zähle auch weltweit zu den führenden Medikamentenherstellern. Das Unternehmen sei in den wichtigsten Indikationsgebieten vertreten, von denen Atemwegserkrankungen und das Zentrale Nervensystem Schwerpunkte bilden würden. Dynamisch ausgebaut würden der Impfstoffbereich sowie das Arbeitsgebiet gegen Krebserkrankungen. Nach einer Umstrukturierung des Konzerns, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung, habe sich die Ertragskraft markant erhöht. Im Vergleich zu Wettbewerbern sei die Produktpipeline mit am besten gefüllt. Umsatzschwerpunkte würden die USA und Europa bilden. Die Eigenkapitalquote per 31.12.2007 betrage 32,0%.
Die Geschäftsentwicklung von GlaxoSmithKline im Geschäftsjahr 2007 habe nicht überzeugen können. Anhaltende Schwierigkeiten mit dem Diabetesmittel Avandia und ein insgesamt schwächelndes operatives Geschäft hätten zu enttäuschenden Gesamtjahreszahlen geführt. Die gut gefüllte Produktpipeline und die nach den jüngsten Kursrückgängen sehr attraktive Bewertung würden jedoch für ein langfristiges Investment sprechen.
Daher bestätigen die Analysten der Hamburger Sparkasse ihr "kaufen"-Votum für die GlaxoSmithKline-Aktie. (Analyse vom 11.03.2008) (11.03.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 11.03.2008