New York (aktiencheck.de AG) - Craig Maxwell, Alistair Campbell und James D. Gordon, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen die Aktie des Unternehmens GlaxoSmithKline (ISIN GB0009252882/ WKN 940610) mit "neutral" ein.
Nach Einschätzung der Analysten von J.P. Morgan Securities sei die Grippesaison 2007/08 die schwächste seit neun Jahren. Dies stelle ein Risiko für die Absatzzahlen des Medikaments Advair dar. Das Präparat habe eine sehr starke Korrelation zur Intensität der jeweiligen Grippesaison. Für den Fall, dass die US-Umsätze von Advair im Jahr 2008 5% hinter der Konsensschätzung zurückbleiben sollten, würde sich dies mit 1% negativ im EBIT niederschlagen.
Diese Entwicklung würde damit zum aktuellen Gegenwind beitragen, dem das Unternehmen mit der Umsatzentwicklung von Avandia und den auslaufenden Patenten von Coreg, Requip und Wellbutrin XL gegenüberstehe. Bei J.P. Morgan Securities gehe man davon aus, dass GlaxoSmithKline für das Jahr 2007 ein EPS von 101,81 Pence melden werde (KGV: 12,1). Für 2008 erwarte man ein EPS von 103,48 Pence (KGV: 11,9). Das Kursziel der Aktie sehe man bei 1.300 Pence.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Börsenanalysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von GlaxoSmithKline "neutral". (Analyse vom 22.01.08) (22.01.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 22.01.2008