Paris (aktiencheck.de AG) - Die Wertpapierspezialisten der Société Générale bewerten den Anteilschein des britischen Unternehmens GlaxoSmithKline (ISIN GB0009252882/ WKN 940610) nach Wiederaufnahme der Beobachtung mit "sell".
Basierend auf den Prognosen für 2008 werde GlaxoSmithKline auf einer Linie mit dem europäischen Sektor (ohne Berücksichtigung von Roche) gehandelt. In den Augen der Analysten sei jedoch vielmehr ein Abschlag von 10% angemessen, um die anhaltenden Bedenken um Patente und die Produktpipeline widerzuspiegeln. Das Wachstum der größten Franchises des Unternehmens sei zum Stillstand gekommen. Die Konkurrenz für "Advair" und "Avandia" werde in diesem Jahr zunehmen.
In den nächsten 12 Monaten seien bei der Produktpipeline Fortschritte zu erwarten, dennoch brauche GlaxoSmithKline entscheidende Daten von mehreren Erfolgsprodukten, damit eine Neubewertung seitens der Analysten gerechtfertigt sei. Die EPS-Schätzung der Analysten für die Fiskaljahre 2007 und 2008 liege bei 100,2 Pence bzw. 107,1 Pence, woraus sich ein KGV von 14,8 und 13,9 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie sehe man bei 1.320 Pence.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Börsenanalysten der Société Générale für das Wertpapier von GlaxoSmithKline "sell". (Analyse vom 24.04.07) (24.04.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 24.04.2007