New York (aktiencheck.de AG) - Die Wertpapierspezialisten von J.P. Morgan Securities bewerten den Anteilschein des britischen Unternehmens GlaxoSmithKline (ISIN GB0009252882/ WKN 940610) unverändert mit "underweight".
Zwar habe der Umsatz im ersten Quartal die Erwartungen knapp verfehlt, aufgrund der guten Kostenkontrolle habe GlaxoSmithKline die Gewinnprognose jedoch übertreffen können. Das Unternehmen habe größere Kapitalrückflüsse bestätigt und angedeutet, dass die Gewinnvorgabe für das gesamte Jahr konservativ sei, woraus sich eine kurzfristige Unterstützung für den Aktienkurs ergeben könnte. Laut Vorstandschef Garnier werde sich 2007 als relativ hartes Jahr herausstellen. Die Analysten würden die Lage jedoch auch lange darüber hinaus als schwierig einschätzen.
GlaxoSmithKline werde demnächst einige Patente verlieren, da innerhalb der nächsten sechs Jahre sechs Generika von Blockbuster-Medikamenten auf den Markt kommen würden. Die EPS-Schätzung der Analysten für das Fiskaljahr 2007 werde von 103 Pence auf 101 Pence gesenkt, während die EPS-Prognose für das Fiskaljahr 2008 bei 106,25 Pence liege. Hieraus lasse sich ein KGV von 14,5 und 13,8 errechnen. Das Kursziel sehe man bei 1.380 Pence.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Börsenanalysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von GlaxoSmithKline weiterhin "underweight". (Analyse vom 30.04.07) (30.04.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 30.04.2007