Der Analyst der HypoVereinsbank, Friedrich Schellmoser, stuft die Aktie von Graphit Kropfmühl (ISIN DE0005896005/ WKN 589600) von "outperform" auf "underperform" zurück.
Das Unternehmen habe seine Zahlen für das erste Halbjahr 2005 veröffentlicht.
Der Graphit-Bereich habe nach einer enttäuschenden Entwicklung im ersten Quartal auch im zweiten Quartal keine Umsatzbelebung erfahren. Der EBIT-Rückstand dieses Bereichs zum Vorjahr habe dank nachhaltiger Einsparungen bei den Vertriebskosten spürbar abgebaut werden können (-10,1% auf 1,234 Mio. Euro; Q1/2005: -45,6%). Für die zweite Jahreshälfte würden die Analysten mit Nachholeffekten rechnen, jedoch für die Sparte noch ein Umsatzminus von 2% prognostizieren. Für das kommende Jahr würden die Analysten für die Graphit-Sparte unverändert ein Umsatzwachstum von 5% prognostizieren. Ihrer Ansicht nach verfüge die Gesellschaft mit Graphit jenseits der Planjahre 2005 und 2006 über einen wachstumsträchtigen Rohstoff.
Die Analysten hätten ihre Gewinnprognosen reduziert. Für 2005 erwarte man nun einen Gewinn je Aktie von 0,45 Euro (bisher: 0,49 Euro) und für 2006 von 0,57 Euro (bisher: 0,70 Euro).
Nachdem das Unternehmen das alte Kursziel von 16,50 Euro erreicht hat und unter Einbeziehung des überarbeiteten DCF-Werts nehmen die Analysten der HypoVereinsbank ihr Rating für die Graphit Kropfmühl-Aktie auf "underperform" zurück und geben ein neues Kursziel von 15,50 Euro an. Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Analyse-Datum: 11.08.2005