München (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" besteht der Reiz eines Investments in die Vorzugsaktie von HUGO BOSS (ISIN DE0005245534/ WKN 524553) in der Aussicht auf weiterhin hohe und stabile Dividenden.
Im ersten Quartal 2009 habe sich der Trend der relativen Stabilität fortgesetzt. Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise sei der Umsatz nur um 5% auf 483,7 Mio. Euro gesunken. EBIT und Nettoergebnis hätten nur geringfügig auf 92 Mio. bzw. 63,6 Mio. Euro nachgegeben, wodurch sich die Margen sogar leicht verbessert hätten. Auch für das Gesamtjahr erscheine somit ein nur leichter Erlösrückgang auf 1,6 Mrd. Euro realistisch. Gehe man zudem vorsichtshalber von einer Absenkung der Nettomarge von 6,7% in 2008 auf 6,0% aus, so läge die Ergebnistaxe für 2009 bei 1,30 Euro je Aktie. Das entspräche zum aktuellen Kurs, der sich seit dem Tief Anfang März glatt verdoppelt habe, einem KGV von 13 - zwar nicht überteuert, aber in Krisenzeiten keinesfalls ein Schnäppchen.
Besonderes Augenmerk verdiene allerdings die Ausschüttungspolitik des Unternehmens. Bezogen auf die Dividende für 2008 von 1,38 Euro je Vorzugsaktie liege die Rendite bei satten 7%.
Nüchtern betrachtet besteht der derzeitige Reiz eines Investments in HUGO BOSS vor allem in der Aussicht auf weiterhin hohe und stabile Dividenden - die nebenbei auch den Kurs nach unten absichern, so die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief". Dabei gelte es kritisch im Auge zu behalten, ob die Substanz und langfristige Ertragsstärke durch die Ausschüttungs- und Verschuldungspolitik beeinträchtigt würden. (Ausgabe 18 vom 09.05.2009) (12.05.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 12.05.2009