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Hannover Rück Depotaufnahme (Volksbank Karlsruhe eG)
Das Geschäftsjahr 2007 sei für die Hannover Rück erneut sehr erfolgreich verlaufen, was sich im besten Ergebnis seit ihrer Gründung widerspiegle. So habe sich das operative Ergebnis (EBIT) - darin sei das anteilige Ergebnis der Praetorian Financial Group, Inc. von rund 22 Mio. EUR noch nicht enthalten - auf 940,0 Mio. EUR (VJ: 819,9 Mio. EUR) belaufen, was einer Steigerung um 14,6 Prozent entspreche.
Der Konzernüberschuss habe sich um 42,6 Prozent auf 733,7 Mio. EUR (VJ: 514,4 Mio. EUR) erhöht. Auch ohne den Sondereffekt aus der Unternehmenssteuerreform in Höhe von 164,7 Mio. EUR (nach Minderheiten) hätte die Hannover Rück mit 568,9 Mio. EUR ein Rekordergebnis vorgelegt. Das Ergebnis je Aktie sei von 4,27 EUR auf 6,08 EUR gestiegen - davon würden 1,37 EUR auf den Sondereffekt aus der Steuerreform entfallen.
Die gebuchte Bruttoprämie des Hannover Rück-Konzerns habe sich erwartungsgemäß um 11,1 Prozent auf 8,3 Mrd. EUR (9,3 Mrd. EUR) reduziert. Grund hierfür seien der Verkauf der Praetorian und die damit verbundene Aufgabe des US-Spezialgeschäfts gewesen. Das starke Wachstum in der Personen-Rückversicherung habe diese Einflüsse nicht kompensieren können. Bei konstanten Währungskursen hätte der Rückgang der Bruttoprämie 8,0 Prozent betragen.
Der Konzern-Selbstbehalt sei gegenüber dem Vorjahr um 11,1 Prozentpunkte auf 87,4 Prozent gestiegen. Angesichts dessen habe sich die Nettoprämie um 2,8 Prozent auf 7,3 Mrd. EUR (VJ: 7,1 Mrd. EUR) erhöht. Die Eigenkapitalrendite habe 23,5 Prozent betragen; ohne den außerordentlichen Effekt aus der Steuerreform wären es 18,2 Prozent gewesen.
Die Finanzkraft der Hannoveraner habe sich im zurückliegenden Geschäftsjahr wiederum gestärkt gezeigt: Das Eigenkapital habe sich um 15,6 Prozent auf 3,3 Mrd. EUR (VJ: 2,9 Mrd. EUR) erhöht. Das haftende Kapital (einschließlich der Anteile der Minderheitsaktionäre und Hybridkapital) sei um 8,5 Prozent auf 5,3 Mrd. EUR nach 4,9 Mrd. EUR im Vorjahr gestiegen.
Aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung, der sich bietenden Marktchancen in der Schaden- und insbesondere in der Personen-Rückversicherung sowie angesichts der derzeitigen Situation an den Kapitalmärkten dürfte das laufende Jahr für die Hannover Rück erneut positiv ausfallen. Sowohl die Brutto- als auch die Nettoprämie sollten somit (in Originalwährungen) um 5 Prozent zulegen können.
Die Analysten der Volksbank Karlsruhe haben die Hannover Rück-Aktie in ihr Musterdepot integriert. (Ausgabe vom 17.03.2008) (18.03.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 18.03.2008
| 14.07.2008 | Hannover Rück Rückschläge zum Einstieg nutzen | Euro am Sonntag | |
| 07.07.2008 | Hannover Rück buy | Merrill Lynch & Co., Inc. | |
| 07.07.2008 | Hannover Rück hold | WestLB AG | |
| 01.07.2008 | Hannover Rück neutral | Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA | |
| 30.06.2008 | Hannover Rück underperform | Cheuvreux SA |
Aktien in diesem Artikel
| Hannover Rückversicherung | 31,3 | +2,5% |
| 18.07.08 | BASF Stop-buy-Limit bei 42,00 EUR setzen | |
| 18.07.08 | Conergy hold | |
| 18.07.08 | REpower spekulativ | |
| 18.07.08 | EPCOS attraktiv bewertet | |
| 18.07.08 | Conergy verkaufen | |
| 18.07.08 | Fresenius Medical Care buy | |
| 18.07.08 | Conergy kein Kauf | |
| 18.07.08 | SAP Bulle der Woche | |
| 17.07.08 | Continental halten |
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