Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Stefan Bongardt und Matthias Engelmayer, Analysten von Independent Research, stufen die Aktie der Hannover Rück (ISIN DE0008402215/ WKN 840221) nach wie vor mit "halten" ein.
Die Havarie der Costa Concordia sorge bei der Hannover Rück für eine Großschadenbelastung. Eigenen Angaben zufolge rechne das Unternehmen inklusive der noch nicht abschätzbaren Haftpflichtrisiken mit einem Gesamtschaden im mittleren zweistelligen Millionen Euro Bereich.
Im Vorfeld habe der Konzern verkündet, dass man das Ergebnisziel von mindestens 500 Mio. Euro erreicht habe. Zudem werde die Dividende für das Jahr 2011 höher ausfallen als von den Analysten zuvor angenommen. Hier sei eine Ausschüttung von mindestens 2 Euro je Anteilschein in Aussicht gestellt worden. Dementsprechend hätten die Analysten ihre DpS-Schätzungen von 1,90 auf 2,00 Euro je Aktie erhöht. Ihre EpS-Prognosen hätten sie dagegen im Hinblick auf die jüngsten Schadenbelastungen von 5,60 auf 5,54 Euro reduziert.
Die Analysten von Independent Research stufen die Aktie der Hannover Rück bei einem von 40,00 auf 44,00 Euro erhöhten Kursziel weiterhin mit "halten" ein. (Analyse vom 24.01.2012) (24.01.2012/ac/a/d)