München (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" die Aktie von Hawesko (ISIN DE0006042708/ WKN 604270) ein solides Investment.
Nach den erfreulichen Neunmonatszahlen gehe man mit dem Vorstand konform, der für das abgelaufene Geschäftsjahr bei einem Umsatz von 330 Mio. Euro das zweitbeste EBIT der Firmengeschichte, also über 19 Mio. Euro, für erreichbar halte. Für 2010 sollte dann bei anhaltender Geschäftsbelebung ein Schnaps mehr drin sein, man rechne mit 22 Mio. Euro EBIT und einem EPS von 1,58 Euro. Daraus errechne sich ein KGV von 15, was zwar optisch nicht mehr billig erscheine, aber doch mittelfristiges Kurspotenzial im Falle weiterer Gewinnsteigerungen lasse. Und die seien vor dem Hintergrund, dass Hawesko ihr Ergebnis seit der Jahrtausendwende mehr als verzehnfacht habe, überaus wahrscheinlich.
Obendrein gebe es noch eine üppige Dividende. Vorstand Margaritoff habe bereits angekündigt, "mindestens" den großzügigen Vorjahreswert von 1,20 Euro auskehren zu wollen, man rechne daher mit 1,30 Euro je Aktie. Das entspreche einer Rendite von über 5% - noch dazu steuerfrei für Kleinaktionäre, da die Ausschüttung aus dem steuerlichen Einlagenkonto erfolge.
Man solle darauf setzen, dass der Marktführer im deutschen Weinhandel nach durchstandener Konjunkturflaute wieder Fahrt aufnehme.
Die Hawesko-Aktie ist zwar kein Schnäppchen mehr, aber nach Ansicht der Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief allemal ein solides Investment für Anleger mit etwas längerem Atem. Garniert werde die Wartezeit durch eine üppige und zudem verlässliche Dividendenrendite, die auch den Kurs nach unten absichere. (Ausgabe 11 vom 20.03.2010) (23.03.2010/ac/a/nw)
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