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HeidelbergCement Depotaufnahme (Volksbank Karlsruhe)
Die HeidelbergCement AG gehöre zu den weltweit führenden Baustoffproduzenten. Kernaktivitäten in allen Regionen der Welt seien die Bereiche Zement und Beton. Mit einem konsolidierten Zementabsatz von mehr als 68 Mio. Tonnen gehöre der Konzern zu den weltweit größten Zementherstellern. Die Betonaktivitäten würden Transportbeton, Betonprodukte und Zuschlagstoffe wie Sand und Kies umfassen. Darüber hinaus würden auf dem Gebiet Baustoffe z.B. Trockenmörtel, Blähton, Kalksandsteine und bauchemische Produkte angeboten. Die Kunden von HeidelbergCement seien in den Bereichen Neubau, Ausbau und Sanierung aktiv.
Zum Ende der 90er Jahre sei HeidelbergCement besonders expansiv gewesen. Die heutige MarktsteIlung resultiere wesentlich aus den Transaktionen dieser Zeit. Alleine in den beiden Jahren 1998 und vor allem 1999 sei eine Reihe großer Akquisitionen vollzogen worden - das gesamte Investitionsvolumen habe sich auf gut 5 Mrd. EUR belaufen. Auf diese Weise habe der Konzern eine ausgewogene internationale Präsenz erreicht, mit der die Abhängigkeit von regionalen Konjunktureinflüssen erheblich reduziert worden sei. Durch diese Strategie habe die HeidelbergCement-Gruppe auch die anhaltende Krise der deutschen Bauwirtschaft gut gemeistert.
Ein wesentliches Ereignis der jüngeren Vergangenheit sei im Jahre 1999 die Übernahme der schwedischen Scancem AB gewesen. Außerdem sei zur Jahresmitte 1999 die Maxit Holding GmbH (ein international führender Anbieter von Trockenmörtel) mehrheitlich erworben worden. In einem weiteren Schritt seien die deutschen Aktivitäten im Segment Trockenmörtel in der Heidelberger maxit GmbH zusammengeführt worden. Bei der belgischen CBR sei die Beteiligung im Rahmen eines öffentlichen Angebots auf mehr als 94 Prozent erhöht worden. maxit und Scancem hätten 1999 addiert 2,15 Mrd. EUR zum Konzernumsatz der HeidelbergCement AG beigetragen, was den Konzernumsatz kräftig nach oben habe springen lassen.
Bereits im Jahr 1998 habe der HeidelbergCement-Konzern seine Auslandsaktivitäten erheblich ausgebaut. Einerseits sei die mehrheitliche Übernahme des rumänischen Zementherstellers Moldocim vollzogen und andererseits das polnische Zementwerk Wiek erworben worden. Darüber hinaus sei in Nordamerika am Standort Union Bridge ein Großprojekt angelaufen. Mit einem Investitionsvolumen von 260 Mio. USD sei dort ein neues Zementwerk gebaut worden, das 2001 planmäßig die Produktion aufgenommen habe. Durch diesen Neubau habe sich die Zementkapazität auf rund 2,0 Mio. Tonnen mehr als verdoppelt, bei gleichzeitiger Stilllegung der Altanlage. Darüber hinaus habe sich HeidelbergCement u. a. mit 30 Prozent an der China Century Cement Ud. beteiligt; die Beteiligung sei 2003 auf 49 Prozent aufgestockt worden.
Deutschlands größter Baustoffhersteller habe zuletzt 2006 dank des konjunkturellen Aufschwungs und milder Temperaturen zum Jahresende mehr verdient als im Jahr zuvor. Auch für das laufende und das kommende Geschäftsjahr sei mit einer weiterhin spürbaren Verbesserung von Umsatz und Ergebnis zu rechnen. Ausschlaggebend für diese Entwicklung dürfte ein internes Wachstum, strategische Akquisitionen, Kostenführerschaft und der Ausbau der Kundenorientierung sein.
In den Märkten Osteuropa, Zentralasien, Asien und Afrika dürfte weiterhin ein lebhaftes Wachstum in der Bauwirtschaft realistisch sein. Wesentliche Beiträge sollten von dem Geschäft in Europa-Zentralasien ausgehen. Nordamerika, das zuletzt 2006 Rekordwerte habe erzielen können, dürfte sich indes gemäßigter entwickeln. Das Konzerngebiet Asien-Afrika Mittelmeerraum dürfte hingegen von der Erhöhung des indonesischen Zementmarktes und der anhaltenden Dynamik Chinas profitieren. Dagegen sei eine eher stabile Entwicklung der Brennstoff-, Strom- und Erdgaskosten zu erwarten.
In 2006 sei der Überschuss wegen der günstigen Wetterlage zum Jahresende sowie der weltweit guten Zementkonjunktur von 471 Mio. EUR auf 1,026 Mrd. EUR gestiegen. Das operative Ergebnis habe sich von 1,01 Mrd. EUR auf 1,46 Mrd. EUR verbessert. Der Gewinn je Aktie (EPS) habe von 3,74 EUR auf 8,22 EUR zugelegt. Der Umsatz sei um knapp ein Fünftel auf 9,234 Mrd. EUR (VJ: 7,803 Mrd. EUR) geklettert. Der Zement- und Klinkerabsatz habe im alten Jahr insgesamt um 16,7 Prozent auf rund 80 Mio. Tonnen (VJ: 68,3 Mio. Tonnen) zugenommen.
In Hinblick auf die aktuelle Unternehmensentwicklung habe auch die amerikanische Ratinggesellschaft Moody's Investors Service das Emittentenrating und das für die vorrangig nicht besicherten Verbindlichkeiten der HeidelbergCement auf "Baa3" von zuvor "Ba1" erhöht. Das Kurzfrist-Rating sei auf "Prime-3" von vorher "Not Prime" hoch gesetzt worden. Für alle Ratings sei der Ausblick als "stabil" eingestuft worden. Als Grund für die Hochstufung habe Moody's angeführt, dass das Unternehmen einen positiven Trend in der operativen Entwicklung und den Finanzkennziffern aufweise.
Die Analysten der Volksbank Karlsruhe haben die Aktie von HeidelbergCement in ihr Musterdepot integriert. (Ausgabe vom 23.04.2007) (24.04.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 24.04.2007
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| 07.08.2008 | HeidelbergCement halten | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
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| HeidelbergCement | 70,5 | -3,7% |
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