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Heidelberg Cement halten (AC Research)
Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um fast 40% auf 3,092 Milliarden Euro steigern können. Der operative Cashflow habe sich gleichzeitig um 51% auf 867 Millionen Euro erhöht. Der operative Gewinn sei um 55% auf 716 Millionen Euro gestiegen. Beim Vorsteuergewinn sei ein Zuwachs um 47% auf 690 Millionen Euro verzeichnet worden. Der Nachsteuergewinn habe sich schließlich um 52% auf 526 Millionen Euro verbessert.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt über den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Dabei habe das Unternehmen vor allem auch von der seit September erfolgten erstmaligen Konsolidierung von Hanson profitiert. Zudem sei der Zement- und Klinkerabsatz erfreulich ausgefallen. Auch das Nordamerikageschäft habe sich wieder besser entwickelt.
Für das Gesamtjahr 2007 rechne die Konzernleitung weiterhin mit einem prozentual zweistelligen Zuwachs bei Umsatz und Gewinn. In den ersten neun Monaten 2007 habe der Konzern bei einem Umsatzwachstum um 22% auf 7,254 Milliarden Euro den operativen Gewinn um 41% auf 1,343 Milliarden Euro steigern können. Vor dem Hintergrund des positiven gesamtwirtschaftlichen Umfeldes und der anhaltend guten Entwicklung vor allem in den Regionen Europa und Zentralasien erscheine diese Vorgabe gut erreichbar.
Nach dem planmäßig abgeschlossenen Kauf von Hanson stehe nun bei der Gesellschaft die konsequente Integration im Vordergrund. Neben dem geplanten Verkauf von maxit für gut 2,1 Milliarden Euro erscheine in diesem Zusammenhang zur Schuldenreduzierung allerdings auch eine Kapitalerhöhung im ersten Quartal 2008 möglich. Dies könne die weitere Aktienkursentwicklung möglicherweise belasten.
Beim gestrigen Schlusskurs von 111 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von knapp 11 relativ moderat bewertet. Als Risikofaktoren für die weitere Geschäftsentwicklung sehe man neben einem möglichen weiteren Erstarken des Euro auch mögliche Auswirkungen aus der anhaltenden US-Immobilienkrise. Durch die Akquisition von Hanson habe allerdings die Marktposition deutlich gestärkt werden können. Vor dem Hintergrund der im ersten Quartal 2008 möglichen Kapitalerhöhung rechne man in den kommenden Wochen lediglich mit einer marktkonformen Entwicklung der Aktie.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von HeidelbergCement zu halten. (Analyse vom 05.12.2007) (05.12.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 05.12.2007
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| 02.09.2008 | HeidelbergCement auf aktuellem Niveau ordern | Frankfurter Börsenbriefe | |
| 01.09.2008 | HeidelbergCement halten | Bankhaus Lampe KG | |
| 07.08.2008 | HeidelbergCement halten | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) |
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