Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Prior Börse" empfehlen die Aktie von Heidelberger Druck (ISIN DE0007314007/ WKN 731400) zu meiden.
Der Hersteller von Druck- und Falzmaschinen habe alle Hände voll zu tun, seine Auftragsbücher zu füllen und kämpfe gegen den Abschwung. Der Sektor gelte als gesättigt. Vor allem die US-Printmedienindustrie zögere Investitionen heraus. Auch die heute endende Fachmesse drupa bringe nicht den gewünschten Erfolg. Des Weiteren könnten die explodierenden Rohstoffkosten nur schwer abgewälzt werden. Im letzten Turnus (31. März) hätten die Prognosen mehrfach nach unten korrigiert werden müssen. Der Umsatz sei um knapp 4% auf 3,6 Mrd. Euro zurückgegangen. Das Ergebnis je Aktie sei um knapp 40% auf 1,77 Euro eingebrochen.
Längst sei der Dollar zur Belastungsprobe avanciert. Daher befinde sich die Aktie seit Juli 2007 im Abwärtsstrudel. Noch vor Jahresfrist habe der Titel 40 Euro gekostet, heute seien es kaum mehr als 15 Euro. Die Marktkapitalisierung sei auf 1,2 Mrd. Euro zusammengeschmolzen. Erst am 05. August werde eine fundierte Umatzprognose abgegeben.
Die Experten der "Prior Börse" empfehlen die Heidelberger Druck-Aktie bis dahin zu meiden. (Ausgabe 42 vom 11.06.2008) (11.06.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 11.06.2008