Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, ändert seine Empfehlung für die Aktie von Heidelberger Druck (ISIN DE0007314007/ WKN 731400) von "halten" auf "verkaufen".
Die Heidelberger Druckmaschinen AG sei mit rund 19.400 Mitarbeitern und rund 40% Marktanteil der weltgrößte Hersteller von Hightech-Druckmaschinen und biete komplette Systemlösungen von der digitalen Druckvorbereitung bis hin zur abschließenden Papierverarbeitung für die Printmedien-Industrie an. Die Arbeitsgebiete würden sich seit dem Geschäftsjahr 2004/05 in die Sparten "Financial Services" (Absatzfinanzierung), "Postpress" (Nachbearbeitung) und in die Kerntätigkeit "Press" (Bogenoffsetdruck) unterteilen. Diese Technik garantiere auch bei hoher Druckgeschwindigkeit exzellente Farben, hohen Glanz und liefere so eine sehr gute Druckqualität. Das Unternehmen verfüge über das größte Service- und Vertriebsnetz der Branche und generiere seinen Umsatz zu 85 Prozent durch eigene Vertriebsgesellschaften.
Zu den ungünstigen Währungsrelationen, die die asiatischen Konkurrenzprodukte attraktiver machen würden, komme nun die sinkende Investitionsbereitschaft nordamerikanischer Kunden.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse gehen davon aus, dass die Investitionsbereitschaft im gegenwärtigen konjunkturellen Umfeld weiter nachlassen wird und empfehlen, die Heidelberger Druck-Aktie zu verkaufen. (Analyse vom 07.02.2008) (07.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 07.02.2008