Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von First Berlin empfehlen bei der Aktie von Heiler Software (ISIN DE0005429906/ WKN 542990) Positionen aufzubauen.
Der heute Morgen vorgelegte Zwischenbericht zum 3. Quartal 2005/06 dürfte das Anlegervertrauen in die Aktie weiter stärken. Obwohl das Zahlenwerk keine großen Überraschungen enthalten habe, würden sich für die Analysten in der Entwicklung des Unternehmens ein paar Aspekte ausmachen lassen, die seine Performance mittelfristig bestimmen würden. Die Consulting-Sparte habe hohe Zuwachsraten und Margensteigerungen erzielen können. Der Vorstand gehe davon aus, dass dieser Trend anhalten werde und beabsichtige eine Ausweitung der Ressourcen, um das Wachstum weiter voranzutreiben. Die neue Tochtergesellschaft OKS Software habe sich als würdige Akquisition erwiesen. Das profitable Unternehmen sei nach nur zwei Monaten vollständig in den Konzern integriert.
Obwohl die Analysten von First Berlin in den kommenden Wochen mit keinen bedeutenden Katalysatoren rechnen würden, habe sich Heilers Ausgangsposition für das nächste Geschäftsjahr aus ihrer Sicht deutlich verbessert. Positive Impulse würden nach Analystenerwartung von OKS kommen, die - neben ihrem Gewinnbeitrag - für den gesamten Konzern Cross-Selling-Potenzial und Synergieeffekte erzeugen werde. Durch eine weitere Ausdehnung des Consulting-Segments dürfte die Performance zudem ein volatiles Wachstumselement hinzugewinnen. Anhaltende Zuwächse im Bereich Lizenzen dürften das Gesamtergebnis zusätzlich beflügeln. Diese positiven Faktoren dürften bereits ab dem 1. Quartal 2006/07 für eine bessere Performance sorgen.
Die Analysten von First Berlin empfehlen Anlegern, die voraussichtlich bis dahin andauernde Lethargie zum Aufbau von Positionen bei der Aktie von Heiler Software zu nutzen. Sie würden erwarten, dass ihr Kursziel etwa zur Veröffentlichung des Q1-Berichts erreicht werde. (11.08.2006/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 11.08.2006