Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen die Aktie von Henkel (ISIN DE0006048432/ WKN 604843, VZ) zu kaufen.
In den letzten Jahren habe das Unternehmen den Umsatz im Schnitt um 8,5% p.a. gesteigert, das operative Ergebnis sei dabei im Schnitt überproportional angestiegen, nämlich um 12,6%. In jedem der letzten vier Jahre habe man die operative Marge erhöhen können, die in 2007 bei 10,3% gelandet sei. Das könne sich sehen lassen.
Das 1. Quartal 2008 habe unter dem Vorzeichen einer ungünstigen Wechselkursentwicklung sowie den hohen Rohstoffkosten und natürlich auch der verhaltenen US-Wirtschaftsentwicklung gestanden. Beim Umsatz und auch beim operativen Ergebnis habe man sich leicht unter dem vorjährigen Vergleichswert befunden. Zu hoch sollte man das nicht hängen, denn auf dem stark ermäßigten Kursniveau gebe es eine konservative Kaufgelegenheit.
Der neue 46-Jährige an der Spitze, Kasper Rorsted, sei etwas zu jung für einen reinen "Verwaltungsjob". Selbst inklusive der Übernahme von National Starch als Verstärkung für die Klebstoff-Sparte sei man strategisch noch nicht erschöpft, auch wenn dies die größte Übernahme in der Firmengeschichte sei. Auf dem Horizont sei bereits eine Veräußerung des Anteils von ca. 30% am Reinigungsunternehmen Ecolab.
Inzwischen ist der technische Ausbruch gelungen, was ein Kaufsignal bei der Henkel-Aktie bedeutet, so die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief". Das Kursziel werde zunächst bei etwa 40 EUR gesehen, wenn auch auf Sicht von etwa 12 bis 18 Monaten. Das Stop-loss-Limit sollte bei 27,80 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 21 vom 24.05.2008) (26.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 26.05.2008