Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie von Henkel (ISIN DE0006048432/ WKN 604843) draußen.
Laut mehreren Zeitungen beabsichtige der Konsumgüterproduzent bis 2011 rund 3.000 Stellen abzubauen - davon 1.000 Stellen in den deutschen Fabriken. Eine weitere Maßnahme, die steigenden Rohstoff-und Energiekosten abzufedern, könnte auch das Zusammenlegen der Waschmittel- und Kosmetiksparte sein. Zudem könnte die Herstellung von Flüssigwaschmitteln von Sachsen-Anhalt nach Düsseldorf, dem Stammsitz, verlagert werden, denn die Produktionskosten seien in Sachsen-Anhalt nicht mehr wettbewerbsfähig.
Henkel scheine sich jetzt also ganz auf die Vorbereitung auf eine mögliche Konjunkturflaute in Europa zu konzentrieren, woraus sich selbstverständlich keine Attraktivität für neue Investitionen ergebe. Der Titel habe sich zwar in den vergangenen Tagen recht gut auf dem nun erreichten Level behauptet, aber Signale für eine Trendwende würden ausbleiben.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben also bei der Henkel-Aktie draußen. (Ausgabe 103 vom 09.07.2008) (09.07.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 09.07.2008