New York (aktiencheck.de AG) - Celine Pannuti, Arnaud Langlois und Cyrus M. Azarmgin, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen die Aktie von Henkel (ISIN DE0006048432/ WKN 604843, VZ) mit "underweight" ein.
Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2007 seien etwas besser als erwartet ausgefallen, allerdings habe die Qualität der vorgelegten Zahlen enttäuscht, da das Unternehmen von einer unerwartet niedrigen Steuerquote profitiert habe. Das flächenbereinigte Umsatzwachstum habe mit 5,8% den Erwartungen entsprochen, die Bruttomarge sei mit 46,4% allerdings 30 Basispunkte unter der Zielvorgabe des Unternehmens zurückgeblieben. Die EBITA-Marge habe sich um lediglich 10 Basispunkte verbessert. Nach Ansicht von J.P. Morgan Securities bestehe im Hinblick auf die Gewinnentwicklung das Potenzial für negative Überraschungen. Zudem gehe man davon aus, dass das Unternehmen einen schweren Start in das Jahr 2008 verbucht habe, zumal sich Henkel schwierigen Vergleichszahlen gegenüber gesehen habe.
Henkel habe ein 500 Mio. EUR schweres Umstrukturierungsprogramm angekündigt, das bis zum Jahr 2011 zu Einsparungen von 150 Mio. EUR führen solle. Das Programm solle das Unternehmen in die Lage versetzen, sich dem zunehmenden Kostendruck und dem verschärften Wettbewerbsumfeld besser stellen zu können. Bei J.P. Morgan Securities erwarte man für 2008 weiterhin ein EPS von 2,29 EUR (KGV: 13,5). Für 2009 laute die EPS-Schätzung auf 2,75 EUR (KGV: 11,3). Das Kursziel der Aktie sehe man bei 35,00 EUR.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities das Rating "underweight" für den Anteilschein von Henkel. (Analyse vom 29.02.08)
(29.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 29.02.2008